Stunde 1
Motto der Stunde: „Wir gehen mit dieser Welt um, als hätten wir eine zweite im Kofferraum“.
Thema: Natur und Wetter
Unterthema: Die Welt, in der wir leben wollen
Lernziele:
- Vorkenntnisse der Schüler zum Thema aktivieren;
- die Sprechfertigkeiten entwickeln ( Meinung zum Thema „Natur
- und Wetter“ äußern);
- neuen Wortschatz lernen und behalten;
- Lesestrategien entwickeln und anwenden;
- Verantwortung für die Umwelt erziehen.
Materialien: das Lehrbuch „Deutsch“ 10.Klasse, I.Sawtschuk, Kopievorlagen,
Multimedia-System, Karten mit neuem Wortschatz, Poster,
Klebezettel
Lernaktivitäten: Arbeit am Wortschatz und am Text, Paararbeit, Gruppenarbeit,
Unterrichtsgespräch.
Stundenverlauf
I. Begrüßung und Motivation
Lehrer: Wir haben heute eine besondere Stunde, weil wir das besondere Thema zu lernen beginnen: „Natur“. Wie ihr seht, hängt an der Tafel ein Poster mit der Sanduhr. Ich habe dieses Motiv für den Poster nicht zufällig ausgesucht. Ich finde, die Sanduhr symbolisiert die Zeit, und die Sandkörnchen sind wir – die Menschen. Ich möchte, dass jeder von euch sich Gedanken macht „Was bin ich in dieser Welt?“, „Bin ich stark genug, um sie besser zu machen?“ und „ In welcher Welt will ich leben?“ Ich möchte, dass jeder von euch seine Antwort auf die letzte Frage in einem Satz an einen kleinen Zettel schreibt und bevor er den Zettel an den Poster klebt, sie laut vorliest. (z.B. Ich möchte in der Welt leben, wo alle gesund sind…)
Ihr seht, eure Zettel sehen wie Sandkörnchen aus, und es ist auch in der Tat so, jeder hinterlässt seine Spur in der Zeit. Jeder Mensch ist wertvoll und soll auch für die Natur etwas Wertvolles tun.
Heute in der Stunde äußern wir unsere Meinung zum Thema „Natur und Wetter“, arbeiten an neuem Wortschatz, lesen den Text und machen Textaufgaben, lernen mit neuen Informationen umgehen.
II. Wiederholung und Erlernung des neuen Wortschatzes zum Thema
Aufgabe 1 - Mundgymnastik
Die Schüler sollen aus den vier auf dem Bildschirm projektierten Bildern ihre Lieblingsjahreszeit mit dem passenden Gedicht dazu auswählen und dann das ausgewählte Gedicht vortragen. (Vier freiwillige tragen die Gedichte vor).
Aufgabe 2 - Wortschatz lernen und behalten
Die Schüler tragen neuen Wortschatz (projektiert an der Leinwand) in die Vokabelhefte ein:
Das Hoch/das Hochdruckgebiet,-(e)s,-e; das Tief/ das Tiefdruckgebiet,-(e)s,-e; bestimmen,-te,-t; mild; sich unterscheiden, –ie,-ie ( vonD. Durch Ak. ); gemäßigt; die Ausdehnung (-en); feucht; die Niederschläge; sinken,- a,-u; günstig.
Der Lehrer legt die neuen Vokabeln auf den vorbereiteten Zetteln in die Kiste. Die Schüler nehmen sich ein Zettel mit dem Wort drauf und sollen mit diesem Wort einen Satz bilden. Sein Tischpartner soll zu diesem Satz eine Frage machen.
Aufgabe 3 - Entwicklung des dialogischen Sprechens
Die Schüler machen einen Kettendialog und fragen einander „Welche Jahreszeit ist deine Lieblingsjahreszeit?“ oder andere Fragen zum Thema „Wetter“. Die Antwort sollte begründet sein. (Ich mag Sommer, weil ich im Sommer ans Meer fahre oder ich mag, wenn es regnet, weil Regen gut für die Ernte ist)
III. Schriftliche Aufgabe zur Entwicklung der Ausdruckfähigkeit
Gruppenarbeit
Der Lehrer verteilt Bilder mit vier Jahreszeiten. Sie sind aber umgedreht. Jeder nimmt sich ein Bild und so ist er automatisch in der Gruppe entweder „Winter“, „Frühling“, „Sommer“ oder „Herbst“. Die Aufgabe für die Gruppe ist, so viele wie möglich Sätze zur vorgegebenen Jahreszeit schreiben. Ihr habt fünf Minuten. Dann muss einer aus jeder Gruppe die Sätze der Klasse präsentieren.
IV. Entspannungspause
Die Schüler hören die „Die vier Jahreszeiten“ („Sommer“, „Winter“) von A.Vivaldi.
V. Leseverstehen
Aufgabe 1 – Informationen im Text suchen:
Die Schüler lesen den Text und bekommen die Aufgabe, alle geografischen Namen im Text zu finden.
Text (Übung 6, Seite 57)
Die geografische Lage unseres Landes bedingt sein Klima. Die Ukraine befindet sich in der Zone eines gemäßigten Kontinentalklimas.
Das Klima in verschiedenen Teilen unserer Heimat unterscheidet sich stark voneinander, weil das Territorium sehr groß ist: die Ost-West-Ausdehnung beträgt 1.316 Kilometer. Wenn im Westen z.B. ein gemäßigtes Kontinentalklima herrscht, hat die Südküste der Halbinsel Krim ein trockenes subtropisches Klima. Und die Karpaten liegen in der vertikalen Klimazone. In den Bergen beginnt schon Ende Oktober zu schneien und man kann hier noch im April Ski fahren.
Das Klima ist im Westen etwas milder und feuchter. Der Sommer im Osten ist viel wärmer und trockener. Zu allen Jahreszeiten gibt es in der Ukraine ausreichende Niederschläge.
Der Winter dauert im Nordosten 120-130 Tage und die Temperaturen im Januar betragen -7 bis -9 Grad C. Im Januar und im Februar können die Temperaturen auf 20 Grad unter Null sinken. Im Sommer steigen hier die Temperaturen auf 20-25Grad C.
Im Süden und im Südwesten hat der Winter nur 75-85 Tage. Das Thermometer zeigt im Winter +2 bis +3 Grad C, und der Sommer ist heiß und trocken mit Temperaturen von 30 bis 35 Grad C.
Das milde Klima und die fruchtbaren Böden unserer Heimat sind für die Entwicklung der Landwirtschaft sehr günstig.
Die Verschmutzung der Natur bedingt die Veränderung des Klimas auf unseren Planeten, was viele Katastrophen zur Folge hat. Oft erleben die Menschen auch in der Ukraine furchtbare Überschwemmungen und Wirbelstürme.
Aufgabe 2 – den Leseverstehentest zur Übung 6, Seite 57 machen:
Test Richtig oder falsch?
VI. Entwicklung des dialogischen Sprechens
Aufgabe 1 - Die Schüler beantworten die Fragen des Lehrers:
Wie heißt unsere Region? Wie ist das Wetter hier? Haben wir genug Niederschläge? Ist das Wetter bei uns jedes Jahr gleich? Was beeinflusst die Wetterveränderung?
Aufgabe 2 – Entwicklung des kommunikativen Sprechens - Partnerarbeit
Jeder Schüler soll seinem Tischpartner eine Frage zur Übung 6, Seite 57 stellen, sein Partner soll sie beantworten und ungekehrt.
VII. Arbeit mit den Satzkarten
Die Schüler ziehen eine Satzkarte und ergänzen den Satz:
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Ich finde, dass…
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Wir brauchen die Natur, um …
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Die Menschen sollen. …
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Das Klima in der Welt verändert sich, weil…
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Wenn wir so weiter mit unserer Umwelt umgehen, dann …
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VIII. Schlussfolgerung und Bewertung der Schülerarbeit
Lehrer:
Wir haben heute tüchtig gearbeitet und mich interessiert, was heute für euch am interessantesten / am schwierigsten/ war?
Der Lehrer bewertet die Schüler
Wir haben heute über sehr wichtiges Thema gesprochen. Das Thema, das jeden von uns betrifft. Wir sind ein Teil des Universums und wir sind verantwortlich für das, was uns umgibt. Antoine de Saint-Exupéry sagte einmal in seinem berühmten Buch „Der kleine Prinz“: „Nachdem du morgens aufgestanden bist und sich in Ordnung gebracht hast, vergiss nicht auch deinen Planeten in Ordnung zu bringen“.
IX. Hausaufgabe
Eine Tabelle zur Übung 6, Seite 57 erstellen (mit den Informationen zum Wetter in der Ukraine):
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Westen |
Osten |
Norden |
Süden |
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… |
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Eine kreative Aufgabe – ein Aufsatz zum Thema „Die Welt, in der wir leben wollen“ ( nach Wunsch)
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Mischtschenko O.